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Orchideen züchten - Orchidee gießenFrüher war es eine Kunst, eine Orchidee zu halten. Sie waren kostbar und man bekam sie auch nur selten im Handel. Inzwischen sind viele Züchtungen auf dem Markt, die leicht zu pflegen sind und ihren Besitzer immer wieder mit ihren exotischen Blüten erfreuen. Dennoch sollte man beim Orchideen gießen einiges beachten. Der Rat der Nachbarin, der Orchidee täglich nur ein Schnapsglas voll Wasser zu geben ist gut und führt sicher zum Erfolg. Aber nicht jeder will oder kann sich täglich um die Pflanzen in der Wohnung kümmern. Und wir alle sind vergesslich, gerade, wenn es um das Gießen der Zimmerpflanzen geht.

Am besten tauchen

Man wird auch lange Freude an Orchideen haben, wenn man einmal in der Woche den ganzen Topf in einen Eimer mit Wasser taucht, bis die spezielle Orchideenerde sich vollgesaugt hat. Das ist eine gute Methode beim Orchideen gießen. Ein Zeichen dafür ist, dass keine Luftbläschen mehr aufsteigen. Dann sollte man das überflüssige Wasser wieder ablaufen lassen, denn Orchideen vertragen keine Staunässe. Wenn die Wurzeln im Wasser stehen, faulen sie leicht.

Spezielle Übertöpfe

Deshalb ist es auch sinnvoll, Orchideen in spezielle Übertöpfe zu stellen, die im unteren Bereich ein großes Reservoir für überflüssiges Wasser haben. In ihrer Heimat im Urwald ernähren sich Orchideen nämlich allein vom Regenwasser, das in kleinen Tropfen über die Wurzeln rinnt, so werden sie feucht gehalten, stehen aber eben nicht mit den Wurzeln im Wasser. Beim Orchideen gießen sollte man diesen natürlichen Lebensraum nachahmen. Zudem bilden Orchideen auch immer sogenannte Luftwurzeln aus.

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